Das Drama ums Ersatzrad

Ahoi! Oder vielleicht eher Weidmannsheil schließlich leben wir im Wald?! Na wie dem auch sei… schön das Du wieder hier bist! 🙂

Heute erzähle ich Dir von unserem „Ersatzraddrama“ und der lästigen Problematik der Wasserkanister.

dasdramaumsersatzrad1.JPGIm „Innenausbau Beitrag“ konntest Du schon erahnen dass das etwas kniffliger war. Unser Ersatzrad befand sich anfangs auf dem Dach des Mowags. Gemeinsam mit den Wasserkanistern. Das sah anfangs nach einer guten Lösung aus.

Dann plötzlich war meinem Mann das Rad ein Dorn im Auge. Er wollte es woanders haben, schließlich ist das Ding schwer und hat deswegen auf dem Dach nix verloren.

Wir bauten einen Träger um es hinten am „Kofferraum“ anzubringen und waren sogar mächtig stolz auf das was wir da zusammengebastelt hatten.

Dann aber kam die Sorge… was ist wenn wir wegen diesem Eigenbau Probleme bekommen? Der TÜV hat das so schließlich nicht abgenommen. 

Das Ganze also doch wieder weg. 

„Wie wärs denn das Ding vorne auf die Stoßstange zu packen? Ist bei einigen Originalen schließlich auch so gewesen.“ Ausprobiert. Abgelehnt.

Nun befindet sich das Rad also doch wieder auf dem Dach.

dasdramaumsersatzrad2.JPG

Ähnlich umständlich ging es bei den Wasserkanistern her.

Sie fanden anfangs ihren Platz auf dem Dach. Damit sich das Wasser darin schneller erwärmt lackierten wir sie schwarz. Das war irgendwie logisch für uns.

Dann bemerkte mein Mann aber den Rost unter den Kanistern, der entstand weil sich das Wasser hielt. Oh weia.

Die Dinger mussten runter, fanden aber theoretisch recht schnell Platz in einer der Truhen im Innenraum des Wagens.

nachdem ich einige Stunden mit dem Hochdruckreiniger verbracht habe.

Der schwarze Lack bröckelte nämlich von den Kanistern ab und nun hatte ich den ganzen Mist am Holz der Sitzbank hängen. Ging gar nicht.

Ich wackelte zum Nachbarn vor, schnorrte den Hochdruckreiniger und verbrachte ein paar Stunden damit die Dinger wieder einigermaßen sauber zu bekommen.

dasdramaumsersatzrad3.JPG

Erst danach durften sie in die Sitzbank und ich schraubte noch ein paar zusätzliche Bretter an damit sie nicht mehr verrutschen konnten. 

Was für eine schwere Geburt. 

„Aber wenn ich schon mal drüber bin…“ befestigte ich auch noch ein Seil am Deckel unseres oberen Bettes (dem der Räubertochter), unter dem sich unsere Kühlbox befindet.

Von nun an konnte ich also auch hier bequemer ein- und ausladen weil ich plötzlich zwei Hände zur Verfügung hatte.

Mein Mann bastelte ebenfalls weiter. An der elektrischen Benzinpumpe. Diese hatte schon lange ihren festen Platz, bekam nun aber noch einen „Wasserschutz“.

dasdramaumsersatzrad4.JPGEin alter Verbandskasten (ich liebe diesen Low Budget Kram!) wurde wiedergeboren.

Benzinpumpe weg, Kasten ran, Benzinpumpe wieder rein, grünen Lack drüber und Silikon zum Abdichten. Fertig.

So feierten wir letztendlich doch noch ein paar Erfolge 😉

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