Die Generalprobe vor der großen Tour – platzt unsere Reise?

Hey Du,

im August 2018 stand unsere große Tour durch Schweden auf dem Programm. Die erste weite Fahrt für unseren Mowag.

Am Wochenende vor Abfahrt packten wir aber trotzdem schon unsere Taschen und Kisten.

Die Hitze verlangte nach See und Manni nach einer letzten Testfahrt.

Am frühen Freitag Nachmittag brachen wir Richtung Osten auf. Es ging an einen Stausee in Thüringen.

Wir fanden ein wunderschönes Plätzchen mitten im Grünen. Zwar ging es etwas steil zum Wasser runter aber uns Abenteurer stört sowas nicht. 

diegeneralprobevordergrossentour1.JPG

Wir schwammen den ganzen Freitag und Samstag und am Samstagabend beobachteten wir ein wunderschönes Wärmegewitter vom „Balkon“ (Dach des Mowags ;)) aus. Wenig später folgte Regenschauer dem wir vom Innen aus lauschten bis wir alle einschliefen.

Ein paar Momentaufnahmen findest Du in der Kategorie Momente | Bildstrecken.

Am Sonntag ging es wieder nach Hause. Kurz vor Ankunft in der „Basis“ tankten wir nochmal voll um zu wissen wie durstig er denn nun auf dieser kurzen Reise gewesen war.

An der Tankstelle dann leider der Schock Moment. Die Achse triefte, das Getriebe war am Qualmen.

Glücklicherweise kamen wir noch zuhause an- die große Tour aber war geplatzt. Zumindest mit unserem Mowag.

Große Enttäuschung. Positives Denken dahin.. und bald auch dicke Tränen.

Dennoch fingen wir an das „Alltagsauto“ herzurichten. Ich räumte aus, staubsaugte, mein Mann behandelte ein paar Roststellen und wir holten die Dachbox aus dem Schuppen.

Wir wollten definitiv fahren; egal mit welchem Auto.

diegeneralprobevordergrossentour2.JPG„Ist doch langweilig seit der Mowag ausgebaut ist und wir nichts mehr zum Basteln haben!“

Mit dieser Einstellung gingen wir am nächsten Morgen in den Baumarkt und kauften Sperrholzplatten um das „Ersatzauto“ auszubauen.

Die Tränen waren getrocknet, die Enttäuschung hatte nachgelassen. Wir waren hoch motiviert eine tolle Reise anzutreten.

In den darauf folgenden Tagen bastelten wir also eine Konstruktion ins Auto, ähnlich der die wir letztes Jahr zur Norwegenreise (zwei Wochen Auto+Zelt) gebaut hatten. Nur etwas durchdachter.

Wir kauften mal wieder ein Zelt (unseres verliehen wir; schließlich sind wir nicht davon ausgegangen das wir es brauchen könnten) und ein Sonnensegel als „Vorzelt“ für unser Auto und bauten beides vorher probehalber auf.

Auch hier waren wir inzwischen schlauer nachdem unser Zelt, nicht probehalber aufgebaut weil „passt schon“, in Norwegen nach wenigen Tagen das Zeitliche gesegnet hatte.

Ich packte das Auto voll, räumte es wieder aus, packte erneut ein bis ich letztendlich die beste Ordnung gefunden hatte.

Und dann siegte die Vorfreude und die Traurigkeit war kaum noch zu spüren.

Rückschläge gibt es nun mal. Entscheidend ist was Du draus machst.

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