Feintuning im Ausbau

Hey Du,

in meinem „Innenausbau Beitrag“ habe ich schon geschrieben das sich einige Dinge im Ausbau veränderten. Davon möchte ich Dir jetzt berichten.

Auf unserer zweiten Tour mit dem Mowag stellte ich fest das es extrem umständlich ist an Dinge in unseren Truhen ran zu kommen wenn das Bett gebaut ist. 

Ich brainstormte deshalb mit meinem Mann ob wir nicht vielleicht Klappen an die Stirnseiten der Truhen bauen sollten. Das würde das Ganze aber natürlich instabiler machen… Letztendlich kam ich drauf das ich einfach nur anders einräumen muss. So simpel. 

Die Dinge, die man häufig braucht, müssen leicht zugänglich aufbewahrt werden. Die Dinge, die man lediglich bei Ankunft und Abreise in die Hand nimmt, sollen dorthin wo man eben nicht so gut hinkommt. Klingt logisch, oder?

Kam ich aber nun mal erst beim Reisen selbst drauf.

Die kleinen Dinge aus unserer hinteren Truhe, die in den Plastikboxen verstaut waren (Erdhaken für unser Vorzelt, Windlichter, Streichhölzer, Geschirr, Besteck, Flaschenöffner usw) kamen nun also in die Seitenklappe, die „Küche“ des Mowags. Diese ist von außen prima zugänglich. Die Spülschüssel sowie das Stromkabel packen wir bei Ankunft nur einmal aus und bei Abfahrt einmal wieder ein. Sie durften also statt der kleinen Utensilien in die Truhe.

Auch an Kleidung muss man häufiger mal hin. Vor allem wenn man so einen kleinen Wildfang hat, der sich gerne dreckig und nass macht. Unsere Kleidung, die in der Truhe zum Fahrerhaus unterkam,zog in den Kofferraum um. Gaskocher, Holz, Feuerschale und Grillrost aus dem Kofferraum kamen in die Truhe im Innenraum.

Manchmal sind es eben die kleinen Dinge…. 😉

feintuningimausbau1Weiter ging es mit einem größeren Tank um mehr Reichweite zu bekommen. Den setzte mein Mann mithilfe eines Freundes, der genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, ein. Nämlich dann als ich keine Kraft für dieses schwere Teil hatte.

Sämtliche Leitungen und Elektrozeug dazu folgte in den nächsten Tagen.

Ich nahm in dieser Zeit ein paar kleine, praktische Veränderungen vor, die aber dennoch ein bisschen Geduld abverlangten.

Unsere beiden Sitzbänke bieten jede Menge Stauraum.

Anfangs für Klamotten, Geschirr und anderen Kleinkram gedacht, wurden sie später das Zuhause von Stromkabel, Gaskocher, Holz und Spülschüssel. Beide Bänke schlossen wir mit Klappen, also mit Scharnieren, die leider schon nach den ersten Trips ausgeleiert waren.

feintuningimausbau2Ich entschied es simpler zu bauen. Mein Mann sägte mir die Bretter, auf denen man sitzt, ein paar mal durch und ich baute ganz schlichte Deckel daraus. Damit nix wackelt oder rutscht verschraubte ich auf der Unterseite der Deckel ein paar Leisten. Anheben kann man sie bequem an einem Seil für das ich zwei Löcher in die Platte bohrte. Das Seil verknotete ich auf der Unterseite.

Nun konnte da also nichts mehr ausleiern oder kaputt gehen. Außerdem fällt seitdem  auch das Ein- und Ausladen leichter denn man kann nun die Deckel abheben, auf den Boden stellen und hat dadurch beide Hände frei. Mit den Klappen davor war das etwas komplizierter denn ich musste mit einer Hand halten und mit der anderen beladen weil mir bis dato keine Lösung zum Fixieren der Klappe eingefallen ist.

Nach wie vor bin ich mit dieser Lösung viel glücklicher als vorher.

Einfach. Simpel. Fokussiert aufs Wesentliche.

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