Das Schöne im Alltag erkennen

Hey ich wünsche Dir einen wunderschönen guten Morgen,

gestern hatte ich einen so wertvollen Tag das ich Dir unbedingt davon erzählen möchte.

Im Grunde war gestern ein Tag wie jeder andere auch. Ich hatte nichts Besonderes geplant, der ganz normale Alltag stand auf dem Plan. 

Was ihn so besonders gemacht hat war die Tatsache das es mir gestern besonders gut gelang in den alltäglichen Dingen ganz viel Freude zu finden.

Gestern Morgen kam unsere Tochter zu uns ins Bett. Ich weiß nicht wie viel Uhr es war, wir hatten auf jeden Fall noch ein bisschen Zeit zum Schlafen. Als es dann aber Zeit war aufzustehen kam die Kleine nicht so richtig aus dem Bett. Statt ihr und gleichzeitig mir Stress zu machen hab ich mit ihr ausgemacht das sie noch zehn Minuten kuscheln darf. Ich hab ihr ein paar kleine Lichter angemacht, seit kurzem hängt über unserem Bett eine hübsche Lichterkette, damit sie es schön gemütlich hat. 

Außerdem steckte ich ihr die Kleidung für den Tag unter die Decke damit sie schön warm wird 😉 In ihrem Zimmer machte ich ein Hörspiel an und stellte ihr Babyphone direkt vor die Anlage. Das mobile Teil brachte ich ich ihr ans Bett. Das fand sie richtig witzig und lauschte gespannt. Ich nutzte die Zeit um mich selbst startklar für den Tag zu machen und ihre Brotzeit vorzubereiten.

Nach diesen zehn Minuten konnte ich auch sie ohne Sorgen fertig für den Tag machen.

Es gibt so Tage an denen wir morgens zanken, sie keine Lust hat sich anzuziehen oder die Zähne zu putzen. Das alles funktionierte gestern aber problemlos.

Wir frühstückten und machten uns anschließend auf den Weg. Nur 15 Minuten später, als sonst üblich, also überhaupt nicht der Rede wert, kamen wir im Kindergarten an und ich musste an diese bestimmte Sorte Autofahrer denken die einen hastig überholen, aber an der nächsten Ampel trotzdem stehen und warten müssen.

Auch im Kindergarten kein Trennungsschmerz oder dergleichen. Ich bekam einen Kuss und eine Liebeserklärung von ihr, dann ging sie los zum Spielen. Ich stand noch etwas verlassen und irritiert da, sie drehte sich nochmal um, schenkte mir ihr schönstes Lächeln und winkte zum Abschied nochmal.

Ein traumhafter Morgen! Nur weil ich ein bisschen auf ihre Bedürfnisse eingegangen bin und sie zehn Minuten kuscheln hab lassen starteten wir total entspannt in den Tag.

Entspannt für sie und auch entspant für mich. Hin und wieder habe ich solche Tage an denen ich völlig erschöpft nach Hause komme und erstmal ein paar Minuten brauche weil es.. puuuh… sooo anstrengend war die Tochter kindergartenfertig zu machen. Stress der, wie ich „eigentlich“ auch weiß, meist von mir selbst hervorgerufen wird 😉

Ich kam gestern also völlig tiefenentspannt nach Hause und machte genauso weiter. Eine Stunde hatte ich mir für den Haushalt vorgenommen, stresste mich aber auch da gar nicht rein. „Was ich schaffe, schaffe ich. Der Rest kann warten. Dreckiges Geschirr ist geduldig“, sagte ich mir. Letztendlich schaffte ich aber doch tatsächlich alles was so angefallen war.

Danach folgte eine knappe Stunde Yoga unter YouTube Anleitung. In den letzten Tagen hatte ich das nämlich etwas schleifen lassen und merkte prompt das es mir schlechter ging. Ich wollte direkt noch eine Meditation anhängen, da kam mir aber ein Video eines Redners/Coach dazwischen, das mir nochmal einen richtigen Motivationsschub gab.

Im Anschluss machte ich noch etwas, was ich gar nicht eingeplant hatte. Ich schnitt unser Audioreisetagebuch fertig, das ich gestern Nachmittag auch noch online gestellt habe.

Hast Dus schon entdeckt? Damit machte ich mir selbst eine Freude.

Mittags holte ich die Räuberin aus dem Kindergarten, wir spielten und tobten bis wir am Nachmittag mit einer Bekannten und Tochter in den Kuhstall gingen. Dort durften wir ein ganz junges Kälbchen anschauen, das erst vor ein paar Tagen zur Welt kam. Ein wundervoller Augenblick.

Gatte, Tochter und ich fuhren im Anschluss noch einkaufen und jeder suchte sich eine Besonderheit aus, die er sich gönnen wollte. Danach folgte das Abendessen, Sandmann gucken und ins Bett bringen. Auch das völlig problemlos.

dasschoeneimalltagerkennen.jpgKurz nach dem Gute Nacht Kuss gab ich mich einer leckeren 10 Minuten Achtsamkeitsübung hin 😉

Mit meiner ganzen Aufmerksamkeit, in vollem Bewusstsein genoss ich eine Crème brûlée die ich mir mitgenommen hatte. Löffel für Löffel.. genießend… zehn Minuten lang.. für ein winziges Schälchen,.

Mein Mann und ich sahen uns einen Film an, der zugegeben total blöd war. Als die Tochter zwischendurch wach wurde und weinte, beschlossen wir den Film einfach auszumachen. In der Vergangenheit guckte ich Filme immer zu Ende an, egal wie ich sie fand. Dieser aber war so bescheiden… wir trafen eine klare Entscheidung (auch das ist übrigens Selbstliebe), machten einfach aus und verzogen uns ins Bett.

Ein schlichter, einfacher Tag. Keine super besonderen Erlebnisse. Es ist mir einfach nur gelungen die Freuden des Alltags wahrzunehmen.

Das wollte ich gerne mit Dir teilen um Dich vielleicht anzuregen mal genauer hinzusehen. Denn da sind so viele schöne Dinge die entdeckt werden dürfen. Auch Kleinigkeiten, für die man sich selbst feiern kann.

Ich bin begeistert von mir selbst weil ich gestern morgen für meine Tochter entschieden habe sie darf noch liegen bleiben wenn sie noch nicht ganz fit ist. Heute war es übrigens umgekehrt. Heute war ich noch nicht fit. Sie spielte fröhlich während ich noch ein paar Minuten im Bett blieb 😉

Für diese Kleinigkeiten, die gut klappen, darf man sich übrigens auch mal selbst loben und feiern.

In diesem Sinn wünsche ich Dir einen tollen Start ins Wochenende und viel Freude beim Entdecken der schönen Kleinigkeiten des Alltags.

Ein Gedanke zu “Das Schöne im Alltag erkennen

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