Das Kind hat einen Namen – Minimalismus

Hey guten Morgen,

ich hoffe Du bist gut in die neue Woche gestartet. Ich bin zwar seit ein paar Tagen etwas erkältet und schlafe deswegen schlecht, dennoch geht es mir heute Morgen besonders gut denn ich hab mir selbst eine Freude gemacht.

Ich habe Zahnpasta selbst gemacht!

Aber mal langsam und von Anfang an. Mit meiner Persönlichkeitsentwicklung, die seit einigen Monaten sehr intensiv läuft, kam in mir auch das Interesse an… ja an was eigentlich?!…. Am Fokussieren auf die wesentlichen Dinge, an der Frage „Was brauche ich eigentlich wirklich?“.

Diese Gedanken kamen auch auf unserer Schwedenreise intensiv auf. Ich dachte darüber nach wie viel Wohnraum ich tatsächlich brauche und ob ich mich nicht von vielen Dingen, wie meinen Büchern, trennen möchte. Den Beitrag findest Du hier nochmal zum Nachlesen. Nebenbei… meine Bücher finden nun im offenen Bücherregal der Stadtbücherei Platz ❤ 

Es schlummerte schon eine Weile in mir, über den Begriff bin ich glaube ich auch schon ein paar Mal gestolpert aber nun, am vergangenen Wochenende, ging die Birne bei mir richtig hell an.

Es nennt sich „Minimalismus“.

Mit meiner Persönlichkeitsentwicklung kam auch mein Interesse am minimalistischem Leben. Und nun, wo ich mir dessen so richtig bewusst geworden bin, weiß ich auch wonach ich googeln kann 😉

Am Wochenende, als ich so kränkelnd auf der Couch lag, nahm ich mir also die Zeit und durchforstete das Internet. Dabei stieß ich auf den ein oder anderen inspirierenden Blogbeitrag und auch das ein oder andere Video, das mich motivierte.

Vom Minimalismus kam ich zum unbewussten Konsumieren, zur Nachhaltigkeit und wieder zurück.

Meine Recherche endete damit das ich mein Badezimmer komplett ausmistete und tatsächlich nur das, was ich wirklich nutze, bleiben durfte. Ich bin bei sowas eher der „radikale“ Typ. Natürlich könnte man sich auch vornehmen einfach nichts Neues mehr zu kaufen bis man das Alte verbraucht hat. Ich stellte aber fest das ich Dinge habe, die ich in 100 Jahren wahrscheinlich nicht verbrauchen würde, weil sie schlicht ein Quatschkauf waren.

Zurück blieben also nur die wichtigen Dinge und ein sehr positives, befreiendes, raumschaffendes Gefühl.

Es ging es weiter. Beim Ausmisten stellte ich fest: Meine Zahnpasta wird bald leer. Konsum. Unbewusster Konsom?! Gewohnheiten hinterfragen. Mache ich das aus Überzeugung oder aus Gewohnheit? Vielleicht mal über den Tellerrand hinaus schauen. Zahnpasta selbst machen? Die „Grundzutat“ Kokosöl hab ich doch ohnehin immer im Haus. Hmm…… die Zahnrädchen ratterten.

Mit Kokosöl und Natron mixte ich am Sonntagnachmittag meine erste eigene Zahnpasta. Die war ganz ok, haute mich aber nicht vom Hocker. Das Gefühl vom schmelzenden Kokosöl im Mund ist sicher nur Gewöhnungssache. Der Geschmack aber…

Heute Morgen, nachdem die Räuberin im Kindergarten abgeliefert war, ging es für mich zum Einkaufen. Statt eine neue Zahnpastatube zu kaufen entschied ich mich Xylit und Minze in meinen Einkaufskorb zu laden.

Ich wollte der selbstgemachten Zahnpasta noch eine Chance geben. Zumal ich auch sehr energisch sein kann wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe.

Zuhause lies ich mein Kokosöl ein wenig schmelzen während ich Natron und Xylit vermengte und anschließend so gut es ging zerkleinerte. Auch die Minze wurde klein gemacht und dazu gegeben. Ein bisschen frische Kurkuma Wurzel hatte ich noch zuhause und entschied ein wenig davon zu raspeln und hinzuzufügen. Kurkuma soll ein natürliches Bleichmittel sein. Na das wäre doch ein zusätzlicher toller Nebeneffekt.

Schon allein die Optik begeisterte mich. So frisch. Mit „echten“ Zutaten drin. Ich füllte die Masse in ein Glas und stellte es in den Gefrierschrank damit es möglichst schnell fest wird und ich ausprobieren kann. Meine Geduld lies mich aber bald im Stich und ich probierte meine Zahnpasta einfach im flüssigen Zustand aus.

Ich bin total begeistert!

Das schmelzende Kokosöl ist immer noch ungewohnt aber der Geschmack ist super! Sofort schickte ich eine Nachricht an meinen Mann, der mich bei „diesem Öko Kram“ immer ein bisschen belächelt und auch an eine Freundin, mit der ich mein „Glück“ einfach teilen wollte. Nun bist Du dran! 😉

Im nächsten Beitrag nehme ich mir die Zeit und erkläre Dir genau wie ich die Zahnpasta gemacht habe falls Du auch mal Lust hast über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Ich wünsche Dir eine wundervolle Woche!

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