Umgang mit negativen Menschen

Hi ich grüße Dich,

in der Vergangenheit, also in der Zeit bevor ich anfing intensiv in meine Persönlichkeitsentwicklung zu gehen, hab ich mich meist mit negativen Menschen umgeben. Menschen, die wenig bis gar nichts Positives zu erzählen hatten oder, noch schlimmer, permanent am Jammern waren.

Bei einem Teil dieser Menschen war mir bewusst wie negativ sie sind, bei anderen nahm ich es gar nicht richtig wahr.

Meine Reaktion war aber meist die Gleiche. Ich nahm das Jammern und Schimpfen mit einem stillen Abnicken hin oder aber ich versuchte sie in eine positivere Richtung zu lenken, was meist nicht langanhaltend war. Manchmal hab ich mir selbst sogar gesagt „Ich merke wie gut es mir selbst geht wenn ich diese negativen Menschen um mich habe“. 

Im Nachhinein waren meine Herangehensweisen, insbesondere die „Ausrede“ völliger Blödsinn denn wir saugen alles in uns auf, egal ob es positiv oder negativ ist, und es nimmt Einfluss auf uns.

Nun möchte ich mich aber nicht an diesen negativen Menschen und dem falschen Umgehen festbeißen, sondern Dir erzählen wie ich es mittlerweile handhabe. Es gelingt mir noch nicht bei jedem aber ich bin dran 😉

Negative Menschen sind kein Problem sondern eine Aufgabe, eine Herausforderung, eine Prüfung.

Mit dieser Einstellung trete ich ihnen gegenüber. Negative Menschen treten nicht in mein Leben um mir Probleme und Schwierigkeiten zu bringen sondern um mich wachsen und lernen zu lassen.

Je nachdem mit wem ich zu tun habe, wie es mir an diesem Tag geht, wie viel Zeit ich mir für diesen Menschen nehmen möchte, welche Wichtigkeit er für mich hat versuche ich es mit verschiedenen Strategien.

Meist starte ich mit einem Themenwechsel. „Hey erzähl mal worüber Du zuletzt so richtig herzhaft gelacht hast.“ oder „Was passiert gerade Tolles in Deinem Leben?“

Daraufhin folgt im Idealfall etwas Schönes, Wertvolles.

Manchmal ernte ich aber auch ein verdutztes Gesicht, vielleicht kurzzeitig etwas Positives aber dann doch wieder das Altbekannte.

In diesem Fall beende ich die Unterhaltung. Ich verabschiede mich und gehe. Ohne mich zu erklären oder zu rechtfertigen. Am Besten gelingt mir das wenn ich in der Öffentlichkeit bin und jemanden spontan getroffen habe.

Wenn ich aber verabredet war, fällt mir diese abrupte Art nicht ganz so leicht. Ich versuche es dann mit Ehrlichkeit.

„Deine Negativität ist nicht gut für mich.“

Daraus kann sich ein tiefsinniges, offenes Gespräch entwickeln. Folgt wieder die Negativität verlasse ich die Konversation entschieden.

Egal welche Strategie ich wähle, ich kann bei solchen „Prüfungen“ nur noch „gewinnen“.

Lieben Gruß

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