Ich packe meinen Koffer…

ichpackemeinenkoffer.jpg… und nehme mit… äh… ja was denn eigentlich am Besten? Was packt man denn für so ein Wochenende im Ashram alles in die Tasche?

Bereits drei Wochen liegt mein erstes Yoga Ausbildungswochenende in „Europas größtem Yoga-Seminarhaus“ zurück. Seit meiner Rückkehr geht es hier ein wenig turbulent zu- heute mag ich Dir aber erst mal von meinen Vorbereitungen zum „Kurzurlaub“ erzählen, die schon vorab spannende Überlegungen mit sich brachten.

Essenstechnisch hatte ich mich schon ein kleines bisschen auf die Zeit dort eingestellt (>> siehe Instagrampost). Nun stand aber das Kofferpacken auf dem Programm. „Was braucht man denn eigentlich in so nem Ashram?!“, fragte ich mich.

Der Plan fürs Wochenende sah wie folgt aus:

Freitag
Anreise, Zimmer beziehen, Hausführung, Yogastunde um 16:30, Abendessen um 18:00, Vortrag bis 22:00.

Samstag
ohne Frühstück um 7:00 zu Meditation, Mantrasingen und Vortrag. Anschließend gegen 9:00 Yogastunde. Mittagessen um 11:00. Kurze Verschnaufpause bis zum Vortrag um 14:30. Anschließend um 16:15 Yogastunde. Abendessen um 18:00. 20:00 bis 22:00 Meditation, Mantrasingen, Vortrag.

Sonntag
7:00 Meditation, Mantrasingen, Vortrag. Yogastunde gegen 9:00. Mittagessen um 11:00. 12:30 Vortrag. 14:30 Ende

Es sollte also recht durchgetaktet werden. Viel „Freizeit“ stand nicht auf dem Plan also wollte ich auch gar nicht viel mitnehmen. Weil ich ein Sparfuchs bin, entschied ich mich bei der Anmeldung für den „Schlafsaal“ statt für ein Einzel- oder Mehrbettzimmer. In meinem Kopf entstand also die Vorstellung eines riesigen Raumes mit 100 Feldbetten aneinandergereiht. Ein Grund mehr warum die Reisetasche klein ausfallen sollte.

Trotzdem saß ich erst mal vor dem altbewährten Bundeswehrrucksack und wusste nicht so recht was da nun rein soll.

Ich dachte an unsere Schwedenreise im letzten Sommer. Wir mussten spontan vom Mowag auf das Alltagsauto wechseln weil uns das Getriebe kaputt ging. Minimalistisch packen war also angesagt, was mir total gut gefiel. Besinnen auf das, was wirklich wichtig ist. Genau so sollte es nun auch sein.

Noch ein bisschen planlos schleppte ich alles ins Zimmer, was ich dachte brauchen zu können, und schmiss es auf den Boden. Das konnte platzmäßig aber unmöglich alles mit. Dann also per Ausschlussverfahren…

Freizeitkleidung fiel ja schon mal raus. Mehrere verschiedene Paar Schuhe ebenfalls denn wir beschäftigen uns ja schließlich die meiste Zeit mit Yoga. Kein Wandern gehen und auch kein Schwimmbadbesuch. Die meiste Zeit barfuß.

Make-Up ist raus. Haarutensilien kann ich mir glücklicherweise auch sparen. Besondere Kleidung fürs „Dinner“ am Abend braucht man da mit Sicherheit auch nicht 😉

Letztendlich wanderte folgendes an und in den Rucksack:

  • Schlafsack. Kein Bett beziehen und schön kuschlig warm.
  • Wärmflasche. Sicherheitshalber. Frieren finde ich blöd.
  • Kopfkissen. Das der Tochter mit Winnie Pooh drauf, damit ich an sie denke.
  • Zwei Yogahosen. Auf einer landet bestimmt das Mittagessen…
  • Ein paar Shirts. Logisch. Will ja nicht oben ohne gehen.
  • Einen Pullover falls es kälter wird.
  • Kuschelsocken, Wäsche.
  • Jacke. Chucks. Birkenstocksandalen. Mütze. Halstuch.
  • Zahnbürste. Platzsparend: Zahnputztabletten statt Zahnpasta. Abgezählt 😉
  • Ein Stück Seife und ein kleines Handtuch. Dazu mein Werkzeug zum Nase spülen (nicht nur für Yogis sehr zu empfehlen!) und Kontaktlinsenkrimskrams.
  • Schreibkram. Stift. Selbstverständlich auch einen Block um Tagebuch zu schreiben.
  • Soulbottle. Meine geliebte Glasflasche zum immer wieder Auffüllen.
  • Handy. Ladekabel. Kleiner Geldbeutel. Und eine Stofftasche damit ich meine Wertsachen bei mir tragen kann.
  • Dunkle Schokolade. Nervennahrung und für den Fall, dass ich Essen oder Getränke nicht vertrage 😉
  • Brotzeit für die Hinfahrt.
  • Kopfschmerztabletten. Sicher ist sicher.

Nach dem Packen war ich fast ein bisschen stolz auf mich. Zum Einen weil ich alles gut untergebracht hab und zum Anderen weil es doch recht bescheiden ging. Ich erfreute mich an der Einfachheit und, wie auch beim Packen für Schweden, an den Wesentlichen Dingen. Wie wenig man eigentlich tatsächlich braucht wenn man mal genauer drüber nachdenkt.

Im Nachhinein bzw fürs nächste Mal weiß ich aber jetzt: Es geht tatsächlich noch bescheidener 😉

2 Antworten auf “Ich packe meinen Koffer…”

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