Ein neues Innenleben

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Ich grüße Dich! Heute kommt ein Beitrag, der schon lange geschrieben aber irgendwie untergegangen ist. Es geht um den neuen Innenausbau des Mowags.

In den letzten Beiträgen der Kategorie Schrauben | Einrichten erzählte ich Dir vom Bau unseres Aufstelldachs. Zeitgleich kam aber auch der komplette Innenausbau raus. Davon möchte ich Dir heute berichten.

Der große Tank sollte anders platziert und mehr Stauraum geschaffen werden. Mit unseren Plastikwasserkanistern waren wir beide unzufrieden und das der Kühlschrank so schlecht zu erreichen war gefiel hauptsächlich mir so gar nicht. Die Sperrholzplatten haben zwar eine coole Optik (mir gefällt das toootaaal gut), aber sie fransen leider auch schnell aus.

Mein Mann wollte massiver, praktischer und auch ein wenig hübscher bauen.

Dadurch, dass unser Bett zukünftig auf dem Dach ist, eröffnen sich natürlich auch ganz andere Möglichkeiten. Erstmal also alles komplett raus.

Das ging wahnsinnig schnell und machte mich erstmal etwas reumütig… so lange haben wir doch da dran gearbeitet. Und ob der neue Ausbau dann so viel besser wird? Na ich weiß ja nicht.

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Der Tank wurde von quer über die ganze Fahrzeugbreite auf längs mittig gedreht und die ersten Eisenstangen der Unterkonstruktion gesetzt, die unsere Sitzbank ergeben. Für die Sitzfläche und die Rückenlehne benutzten wir schönes Buchenholz.

Weitere Eisenstangen und eine Sperrholzplatte bildeten eine große Fläche oberhalb und hinter der Sitzbank und erinnerte mich so an unseren alten Innenausbau.

Zeitgleich bauten wir die Fächer für unsere neuen Wasserkanister. Drei davon kommen ins Fach, das von außen zugänglich ist und unsere alte „Küche“ war. Weitere drei finden ihren Platz auf der gegenüberliegenden Seite des Mowags. Der Kühlschrank sitzt, von außen betrachtet, hinter den Wasserkanistern. An dieser Stelle war er auch vorher schon. Nun bekommt er allerdings mehr Luft und ist auch leichter zu erreichen als vorher. Vielleicht wärmt er so auch das Wasser im Kanister an. Ich werde berichten 😉

einneuesinnenleben3.jpgUnseren Tank fassten wir mit den altbekannten Sperrholzplatten ein.

Im Vergleich zum vorherigen Bau ist keine weitere Platte über unserem Kühlschrankdeckel. So bekommt er mehr Luft nach oben, man kann ihn leichter befüllen und der Deckel bleibt auch offen stehen, was vorher nicht ging. Wir haben ihn außerdem so platziert das er genau mit der Sperrholzplatte oben abschließt. Sieht echt gut aus! (Fotos unten)

Auf der anderen Seite des Mowags brachten wir die ersten Bretter der Innenverkleidung an. Die selben Buchenbretter, die auch unsere Sitzbank bilden.

Hier und da folgten noch einige Verstrebungen und Sperrholzplatten. Rückwände, Zwischenböden, Böden, Verkleidungen. Zwei 11 Liter Gasflaschen fanden ihren Platz neben Wasserkanistern und den darunter untergebrachten Batterien.

Wir probierten mit vielen unterschiedlichen Kunststoffboxen rum bis wir die perfekten Größen und passende Platzierung gefunden haben.

Danach machte ich mich ans Streichen. Im Baumarkt meines Vertrauens lies ich hellgrüne Farbe mischen und traf auf Anhieb den richtigen Ton. Damit strich ich alle Sperrholzplatten und Eisenstangen.

Als es kalt wurde und der erste Schnee fiel, stellten wir vorerst unsere Bauarbeiten ein.

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