Yogastunde mit T.

yogastundemitt.jpgMeine Freundin T. besuchte mich Mitte Juni und schenkte sich selbst zum Geburtstag eine Yogastunde mit mir. Damit hat sie auch mir eine Freude gemacht.

T. kam an einem Dienstagmorgen zu mir. Meine Tochter hatte ich zuvor in den Kindergarten gebracht. Ich stimmte mich mit Mantras ein, als ich ihr Auto hörte und kurz darauf machten wir es uns auf dem Rasenteppich gemütlich.

Wir plauderten ein wenig und nahmen uns die Zeit um erst einmal „anzukommen“.

Ich erzählte vom letzten Satsang, den ich besuchte und der mich sehr berührt hat. Danach starteten wir in eine sanfte Anfängerstunde.

T. ist kein kompletter Yoga Neuling aber dennoch wollte ich uns genug Zeit lassen um ganz genau und achtsam zu üben. Vor allem den Sonnengruß und die Wechselatmung wollte ich ihr näher bringen.

Letztere bewunderte ich bei T. dann sehr. Wo Anfang noch etwas Hektik und Unsicherheit war, kehrte zügig Rhythmus und Leichtigkeit ein und für mich war es ein Genuss dabei zuzusehen wie sie mehr und mehr entspannte.

Wunderschön!

T. zeigte mir außerdem mal wieder auf, wie verschieden wir Menschen sind. In eine Rückbeuge, die für mich sehr fordernd ist und bei der ich jeden noch so kleinen Fortschritt wertschätze, kam sie so leicht obwohl sie diese noch nie zuvor geübt hatte. Offensichtlich haben wir unterschiedlich große Wirbeldornfortsätze 😉

Die 90 Minuten vergingen wie im Flug. Wir saßen noch eine ganze Weile zusammen und spürten nach. T. genauso wie ich. Und ich erinnerte mich an einen Lehrer der mir vor einiger Zeit sagte, dass das Unterrichten zur eigenen spirituellen Praxis werden kann wenn man in „Fluss“ kommt. Nun verstand ich sehr gut was er meinte. Ich fühlte mich selbst unheimlich frei.

Ein paar Tage später schrieb T. mir übrigens noch eine schöne Nachricht:

„Wollte dir kurz von meiner „Verfassung“ berichten. Die Yogastunde mit dir hat mir so unglaublich gut getan. Hab mich körperlich sehr wohl gefühlt und auch einfach so „gelöst“ und geerdet im Kopf. Die Wechselatmung hat mich so beeindruckt, dass ich gestern und heute schon fleißig geatmet habe. Sogar mit Anhalten der Luft. […] Danke nochmal. Die Stunde hat mich so beflügelt.

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