Low Budget Fotografie

lowbudgetfotografiemithandyapp.JPGMein Smartphone habe ich seit bestimmt drei Jahren. Inzwischen ist es schlimm in Mitleidenschaft gezogen. Vorder- wie Rückseite sind mit der „Spiderapp“ verziert. Trotzdem bin ich sehr dankbar für das Teil und habe Mitte Juni neue Vorteile für mich entdeckt.

Ich hole mal ein bisschen aus. Mein Smartphone, ein Samsung S6 Edge übrigens, war für mich lange der „Sündenbock“. Schuld daran, dass ich viel zu viel in der digitalen statt in der realen Welt lebte. Permanent mit anderen am Tippen war oder mich per Social Media mit blödsinnigen Dingen berieseln lies.

Das Handy war insgesamt also eher etwas Negatives für mich.

Ende 2017/Anfang 2018 hörte das ständige Berieseln auf. In vergangenen Beiträgen (Facebook & Co, Facebook & Co & Achtsamkeit!WhatsApp – Will ich das wirklich?) schrieb ich schon öfter mal über diese Thematik.

Nun, es ist Mitte Juni als ich das hier schreibe, ist mir bewusst geworden, wie sich der Umgang mit meinem Smartphone verändert hat. Es wird mehr und mehr mein „Freund“ und praktischer Begleiter.

Bestimmte Apps wie WhatsApp und Facebook sind nach wie vor nicht bei mir zu finden. Stattdessen nutze ich eine App, die mich immer wieder darauf aufmerksam macht, wie viel Zeit ich mit dem kleinen Teil verbringe (Na? Wie lange warst Du heute am Handy?). Soweit so gut.

Inzwischen weiß ich die nützlichen Dinge einzusetzen.

Ich schalte WLAN und mobile Daten ab wenn ich sie nicht akut brauche. Ha! Ist das nicht simpel? Ja, man kann das abschalten. Außerdem besitzt mein Handy eine „Bitte nicht stören“-Funktion, die alle Anrufe, Alarme und Medien stumm schaltet. Auch die ist bei mir im Einsatz. Sie schaltet sich jeden Abend um 19 Uhr ein und wird am nächsten Morgen um 9:30 wieder aufgehoben.

Auch meine „Blaufilter“-Funktion schaltet sich automatisch jeden Abend um 19 Uhr ein. Sie reduziert die Augenbelastung durch Begrenzung des blauen Lichtes vom Bildschirm. Das klingt erst einmal „gesund“. Was für mich aber interessanter ist, sie macht den Bildschirm total gelb (sofern man die Deckkraft voll aufdreht). Dieser gelbe Bildschirm erinnert mich daran, achtsam zu sein und noch einmal zu überlegen, ob ich das Handy nun gerade wirklich brauche. Er stellt mich auf „abendliches Zur Ruhe kommen“ ein.

Mein Handy bringt aber nicht nur nützliche sondern tatsächlich auch richtig schöne Dinge mit sich.

Ich höre mit meinem Handy inzwischen täglich Mantras. Das ist für viele bestimmt nichts Besonderes, für mich schon. Denn sogar Musik hören mit dem Handy war für mich irgendwie negativ behaftet. Meine Yoga App hilft mir bei meiner täglichen Pranayama- und Meditationspraxis. Das Allerschönste, weswegen ich diesen Beitrag schreibe, kommt aber erst noch.

Eine Freundin lieh mir ihre digitale Spiegelreflexkamera aus, nachdem in mir nach langer Zeit das Bedürfnis aufkam mal wieder etwas zu fotografieren. Zeitgleich erzählte sie mir, eher beiläufig, sie würde sich mal nach einer „Kamera App“ umsehen, bei der man die Blende einstellen kann. So könne sie hin und wieder auch ohne Spiegelreflex fotografieren.

Ich nahm also die Spiegelreflex mit auf ein paar Ausflüge und fotografierte auch fleißig. Die Ergebnisse hauten mich allerdings nicht vom Hocker.

Vielleicht bin ich aus der Übung oder durch meine vorherige Kamera, die nicht mehr in meinem Besitz ist, zu sehr verwöhnt. Die Kamera App fiel mir wieder ein. Ich googelte ein wenig und fand relativ schnell eine App, die mir auf Anhieb sympathisch war. Ich installierte sie auf dem Handy meines Mannes.

Durch die vielen Stürze, die mein Handy inzwischen hinter sich hat, dachte ich lange, dass meine Kamera nicht mehr funktioniert. Sie fokussierte nämlich nicht mehr. Die Selfie Kamera ging noch einigermaßen. Es blieb also nur die Möglichkeit, das Handy meines Mannes zu „missbrauchen“. Nach ein bisschen rumprobieren fand ich schnell zu den wichtigsten Funktionen und war begeistert. Mein Mann gab mir sein OK das Handy zukünftig zum Fotografieren verwenden zu dürfen. Es ist ja ohnehin immer dabei, eine Lademöglichkeit haben wir auch stets an Bord und noch dazu nimmt es weniger Platz weg als eine große Kamera mit zwei Objektiven, Wechselakkus und so weiter und so fort.

Aus Neugierde installierte ich die App dann aber zusätzlich auf meinem eigenem Handy. Und siehe da: Meine Kamera fokussiert!

Zwar nicht immer. Aber häufiger als vorher. Vielleicht lag es die ganze Zeit nicht an der Kamera alleine sondern auch ein bisschen an der Software.

Zum Abschluss zeige ich Dir ein paar meiner Testfotos:

 

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