Hi, ich bin Viola

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Das Leben ist wundervoll!

Bloggerin, Hobbyfotografin, Yogalehrerin in Ausbildung,  Menschen- und Lebenliebhaberin und bereit Dich mit meinen Geschichten zu inspirieren, wenn Du einen Blick für die schönen Dinge des Alltags entwickeln möchtest.


Klingt doch schon ganz gut, oder? Ich habe Google mal dazu gefragt wie so eine gute „Über mich“-Seite denn aussieht. Viele Artikel sagten mir, dass man sie eher kurz und auf den Punkt gestalten soll. Zu lange Texte liest ja ohnehin keiner. Aber mein gesamtes Wesen ist doch überhaupt gar nicht „kurz auf den Punkt“ zu bringen!

Moment… es geht weiter. Ich soll auch beschreiben was Du davon hast, Dich hier auf meiner Website aufzuhalten. Aha. Hmmm… na das hab ich oben ja schon. Zählt das? Die Google-Empfehlungen und ich kommen, so mein Gefühl, nicht so richtig zusammen.

Das finde ich aber gar nicht schlimm. Denn was hier auf meiner Website passiert, entspricht ja auch so gar nicht der Norm. Ich brach und breche in vielerlei Hinsicht aus der Norm aus.

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Ich bin mehr als eine Diagnose!

Ich brach aus der „Diagnose Depression“ aus und entschied mich dafür, mich zu entwickeln statt auf einem „Urteil“ auszuruhen. Ent-wickeln. Rauswickeln aus alten Verhaltensmustern. >> Entwickeln | Wachsen

Ich brach aus „Alltagsstress und Hektik“ aus und entscheide mich jeden Tag aufs Neue für Entschleunigung und Achtsamkeit. Das schöne Wort „Entschleunigung“ wird beim automatischem Korrekturlesen rot unterstrichen. Ist das nicht interessant? Was mag wohl falsch daran sein?

Ich verabschiedete „höher weiter schneller mehr besser“ und übe mich in Zufriedenheit und Dankbarkeit. Die kleinen Dinge des Alltags sehen, schätzen und lieben. >> Schönes | Wertvolles

Ich hörte auf, nach der „perfekten Bikinifigur“ zu streben und immer mehr Leistung von meinem Körper zu fordern. Ich entschied mich stattdessen dafür, meinen Körper anzunehmen und zu lieben wie er ist. Übrigens ist nun auch das Wort „Bikinifigur“ rot unterstrichen. Das ist doch prima! 🙂

Ich löste mich auch von einer Frisur, die ich zehn Jahre lang trug und schnitt meine Haare radikal ab. Ohne „Szenezugehörigkeit“ und ohne Idealvorstellung bin ich nun einfach ich.

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Entdecken mit allen Sinnen!

Ich strich „Urlaub“ aus meinem Wortschatz. Zwei Wochen all inclusive einmal im Jahr? Nein, gemeinsam mit meiner Familie reise ich und gehe auf Entdeckungstouren. Mit allen Sinnen, mit den eigenen Händen, das ganze Jahr über. >> Mowagen

Ich hörte auf, den Sucher meiner Kamera zu benutzen. Als ich meine Leidenschaft entdeckte Personen zu fotografieren, schaute ich lediglich durch den Sucher aber nicht in die Herzen dieser Menschen. Als ich damit aufhörte, erntete ich Offenheit und Liebe. >> Verbünden

Um all diese Dinge geht es hier auf meiner Website. Ich erzähle Dir mal kurze, mal längere Geschichten aus meinem Alltag, von denen Du Dich inspirieren lassen darfst, wenn Du möchtest.


Häng Dich dran!

Möchtest Du meine Beiträge gerne direkt in Dein E-Mail Postfach geschickt bekommen, lade ich Dich ein die „Standleitung“ zu nutzen. Du findest sie in der Seitenleiste. Bist Du der Facebook-Typ, hast Du die Möglichkeit mein Profil zu abonnieren. Auch bei Instagram bin ich seit Kurzem vertreten.

Für eine persönliche Live Inspiration schick mir einen Liebesbrief. Gedankenaustausch per Mail, ein persönliches Seelengespräch, gemeinsames Yoga üben oder Meditieren – vielleicht auch einfach nur ein „Hallo“. Schreib mir! Ich freu mich!

Alles Liebe und bis bald!

Deine Viola


PS: Die Artikel, die mir Google lieferte, behaupten übrigens auch, dass Lebensläufe langweilig zu lesen sind. Um nochmal auszubrechen habe ich Dir hier ein paar Ereignisse zusammengefasst, die in Bezug auf meine Themen hier interessant sein könnten:

1989 erblickte ich das Licht der Welt. Meine Kindheit war schön, als Teenager fühlte ich mich von meinen Eltern mehr und mehr unverstanden. Ich suchte Kontakt zu Punks, was ich im Nachhinein als Flucht vor meinen Eltern deuten würde. Um 2004, ich war 15 Jahre alt, nistete sich bei mir eine andauernde Traurigkeit ein und ich fragte meine Mutter ob sie nicht einen Termin beim Psychologen für mich arrangieren könnte. Meine Mutter sagte mir, ich erinnere mich noch sehr genau daran, ich solle nicht „spinnen“ oder mir „irgendwas einreden“. 2007, kurz nach meinem 18ten Geburtstag zog ich von zuhause aus und mit meinem damaligen Freund zusammen, den ich auf der Straße kennengelernt hatte. Die Beziehung war von Alkohol, Drogen und psychischer Gewalt geprägt.

2009 löste ich mich. Ich zog in meine erste „eigene“ Wohnung- und bekam plötzlich Panikattacken. Das alleine sein war eine Katastrophe, ich hatte Angst vor mir selbst. 2010 begann ich meine erste Psychotherapie, die ich zwei Jahre später mit gutem Gefühl beendete. 2012 lernte ich außerdem meinen Mann kennen. Im Sommer darauf verließen wir gemeinsam die Großstadt und zogen aufs Land. 2014 kam unsere Tochter zur Welt. Etwa ein halbes Jahr später fühlte (oder dachte!) ich mich leer: „Meine Tochter braucht mich kaum- das Muttersein füllt mich nicht aus.“ Meine Hebamme empfahl mir eine Heilpraktikerin für Psychotherapie, die ich von diesem Zeitpunkt an unregelmäßig aufsuchte. Mal waren die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen sehr klein, mal waren sie größer. Es folgten vier Jahre Achterbahn. Ein permanentes Auf und Ab. Ende 2017 entschied ich mich für eine andere Therapeutin, die mich Mitte 2018 vor die Tür setzte. Dafür bin ich, im Nachhinein, tatsächlich dankbar.

Mit diesem Rauswurf kam ich zur Selbstverantwortung. Ich beschäftigte mich intensiv mit mir selbst, schrieb jeden Abend Tagebuch und reflektierte mein Verhalten, meine Gedanken. Alte Muster lösten sich und ich wurde zunehmend positiver. Zeitgleich kam ich auch zum Yoga, das ich in einem Kurs einmal die Woche praktizierte. Nach und nach kam das Bedürfnis die Übungen aus meinem Yogakurs zuhause zu wiederholen und eigenständig neue Asanas (Körperhaltungen) dazu zu lernen. Ich übte zweimal die Woche, dann dreimal die Woche- bis es zur täglichen Routine wurde (Hilfe! Mein Yogahosenradius wird immer größer!).

Heute ist mein Tagebuch mit all den Reflexionen fester Bestandteil meines Abendrituals.  Bestimmte Facebookseiten, -gruppen und Blogs inspirieren mich. Ich meditiere täglich, übe Yoga oder widme mich Atem- und Achtsamkeitsübungen. Einmal die Woche besuche ich einen Yogakurs. Mit all diesen „Werkzeugen“ therapiere ich mich inzwischen sozusagen selbst.

Im Februar 2019 gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und starte in meine Yogalehrer-Ausbildung, die ich 2021 beenden werde. Ein neuer Abschnitt beginnt…

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Halt! Da kommt noch was!

Jetzt wo ich meinen Werdegang so nieder geschrieben habe, wird mir bewusst wie dankbar ich einem ganz bestimmten Menschen bin. All die Jahre suchte ich die Schuld bei ihm. Ich sagte und tat Dinge, die kein Mensch verdient. Ich weiß, da sind einige Verletzungen und Narben und es wird noch eine Weile dauern bis diese nicht mehr schmerzen…

Trotzdem ist mein Mann immer noch an meiner Seite und unterstützt mich auf meinem „neuen Weg“, den ich eingeschlagen habe. Ich danke Dir! Von ganzem Herzen!